Herzlich Willkommen bei der Wildvogelpflegestation Oberwil (zuständig für Raum BL und BS)

Für Vogelfindlinge aus anderen Kantonen, kontaktieren Sie bitte nicht mich sondern die

Vogelwarte Sempach

Infos zum Umgang mit Vögeln, der Artenbestimmung und Fütterung finden sie auf: www.wildvogelhilfe.org 

 

Frühlingszeit / Jungvogelzeit

Aber: oftmals brauchen die "armen verlassenen Babyvögel" gar keine Hilfe! Bitte lesen sie erst die Infos auf dieser Seite genau durch, bevor Sie einen Vogel (wie es leider extrem häufig passiert!) fäschlicherweise mitnehmen. 


      

Bilder: links, Jungamsel, rechts junger Buchfink 

Beides sind Kandidaten, die KEINE Hilfe benötigen! Solche Vögel werden von den Eltern betreut und sollten AUF KEINEN FALL mitgenommen werden! Befinden sie sich in unmittelbarer Gefahr (Strasse...) kann man sie einige Meter entfernt an einen sicheren Ort setzen - anfassen mit blossen Händen ist kein Problem! Eine Pflegestation brauchen sie nicht. 

Meine Kapazitäten sind sehr beschränkt, da ich nebst der Station 60-80% berufstätig bin. Die Aufzucht dieser Babyvögel ist extrem zeitaufwändig und daher oft nicht machbar. 

Falls jemand Interesse hat, mir bei der Aufzucht von Spatzen, Meisen und anderen kleinen Singvögeln zu helfen, darf sich gerne melden. Bedingung ist jedoch, täglich die Möglichkeiten, ca. alle 2 Stunden zu füttern, tagsüber, auch am Wochenende und dies über mehrere Wochen am Stück - also keine Sommerferien! :-) 

Ich konzentriere mich in erster Linie auf Tag- und Nachtgreife sowie Mauersegler. 

Sie können mir bei Unsicherheiten am besten ein Whatsapp mit Foto senden, dann kann ich die Situation einschätzen! 

Amseln, Rotschwänze oder andere Insektenfresser finden bei mir Unterschlupf, sofern ich Kapazitäten habe und nicht schon meine ganze Wohnung von Mauerseglern bevölkert wird. 

 

Wichtige Infos zum Thema Nester entfernen (Renovationen / Umbau):

Da wir immer wieder Anfragen bekommen von Hauseigentümern oder auch Baufirmen, welche die lustige Idee haben, uns einfach ganze Vogelnester mit Jungtieren drin zur Handaufzucht abzugeben. Ne, ne, ne, meine Lieben, so einfach geht das nicht und damit macht Ihr Euch strafbar! Hier wichtige Infos: 

Gemäss Art. 17 Abs. 1 lit. b JSG ist es verboten, Eier oder Jungvögel geschützter Arten auszunehmen oder das Brutgeschäft der Vögel zu stören. Verstösse gegen dieses Verbot können Straffolgen nach sich ziehen. Da nicht immer einfach zu beurteilen ist, ob die Vögel schon Eier gelegt und das Brutgeschäft schon begonnen haben, sollten die Tiere im Zweifelsfall nicht gestört werden. Erst wenn die Jung- und Elterntiere dann definitiv ausgeflogen sind, kann das Nest entfernt werden.
Quelle: Stiftung Schweizer Tier im Recht


Rabenvögel / Krähen und Tauben

Achtung: Anfragen zu Krähen (fälschlicherweise oft auch als "Raben" bezeichnet!) werden bei uns nicht bearbeitet, wir nehmen diese Vögel NICHT auf! Auch Tauben nicht...  Anfragen zu diesen Vögeln werden im Normalfall NICHT beantwortet!!! 

 

Umgang mit Wildvögeln: 

Wahrscheinlich haben Sie diese Seite gefunden, weil Ihnen ein Vogel über den Weg gehüpft oder gerannt ist.  Dann sind Sie hier richtig, denn Sie finden viele wichtige Infos auf diesen Seiten.

Bitte beachten Sie: ein Wildvogel, der sich von einem Menschen einfangen lässt, hat auf jeden Fall ein gesundheitliches Problem. Sollte es sich also um einen erwachsenen Vogel handeln, ist der Tierarzt die erste Anlaufstelle denn ohne Diagnose kann ich einen Vogel nicht annehmen. Flügelbrüche oder ähnliche Verletzungen, müssen von einem Fachmann/Fachfrau behandelt werden - sofern möglich, leider bleibt oft auch nur das Einschläfern. 

Sollte es sich um einen Jungvogel handeln, bedenken Sie bitte, dass diese Tiere oft "verlassen" wirken, die Eltern aber in der Nähe sind und das Junge füttern und betreuen. 

Bleiben Sie bitte in erster Linie ruhig, keine Panik. Lesen Sie die Infos auf untenstehender Seite:

"Vogel gefunden, was nun?

Besten Dank!   


Sollten Sie oben verlinkte Seite gelesen haben und der Meinung sein, ja, dieser Vogel muss zu Frau Schwegler, dann senden Sie mir bitte ein SMS / WhatsApp oder Threema mit Foto des Vogels. Ich werde dann in Kürze antworten. Falls es nicht dringend ist und sie gerne lange Antwortzeiten in Kauf nehmen, können Sie mir auch eine Email schreiben.


Wichtige Infos:

Meine Station ist KEIN Vogelspital sondern eine Vogel-Reha. So wie ein Mensch mit einem gebrochenen Arm zuerst zum Arzt und dann in die Reha kommt, ist es auch beim Vogel so. Bevor ich bei einem verletzen Vogel keine Diagnose eines Tierarztes habe, kann ich den Vogel nicht annehmen. Nur Vögel, die zu 100% wieder ausgewildert werden können, nehme ich in Pflege. Dauerpfleglinge sind von Gesetzes wegen nicht erlaubt in meiner Station.

Telefonische Erreichbarkeit und weitere wichtige Infos: 

Wie bereits erwähnt bin ich berufstätig, diese Vogelstation ist nur ein HOBBY. Telefonisch werden Sie mich kaum erreichen, da ich während der Arbeit nicht telefonieren kann!

Ich bin aber fast immer online im WhatsApp, auf diesem Weg erreichen Sie mich schnell und gut. 

Dazu muss man noch sagen, dass die meisten angeblich hilfebedürftigen Vögel gar keine Hilfe brauchen. Ein Reiher, der seit 2 Stunden im Feld steht, der ist nicht krank sondern am mausen. Ein befiederter Jungvogel der nicht bei 3 auf dem Baum ist, braucht auch keine Hilfe. Einfach die Natur mal machen lassen! Und ja, natürlich ist es auch Natur, dass nicht alle überleben können. Wir brauchen einen gesunden Bestand, dazu gehört, dass die Schwachen eliminiert werden. Survival of the fittest!  Wir Menschen kennen sowas nicht mehr, zumindest nicht hier in Westeuropa. Diesbezüglich haben leider sehr viele Menschen den Bezug zur Natur verloren. Schade!  Gut gemeinte Hilfe ist dann oft kontraproduktiv. 

Dennoch werde ich mir natürlich Mühe geben, den wenigen Vögeln, die WIRKLICH Hilfe brauchen, auch adäquat zu helfen.  Ich weiss, dass wenigstens die Menschen, die noch ein bisschen den Bezug zur Natur in Ihren Adern haben, dies alles verstehen und auch unterstützen! Danke dafür! :-) 

 

Und ganz wichtig: die Station lebt von Spenden! In anderen Kantonen erhalten die Stationen teilweise pro Pflegling einen Beitrag pro Tag. Dies führt natürlich auch dazu, dass manche Stationen Pfleglinge "hamstern" und alles, aber wirklich ALLES annehmen und die Leute z.B. auch nicht drauf hinweisen, dass man einen Aestling draussen lassen sollte. Warum auch, kommt der Aestling zu ihnen, erhalten sie ja auch wieder Geld. Ob die Vögel dann aber noch adäquat versorgt werden? Bei den meisten Tiermessis ist dies ja leider nicht mehr der Fall.

Im Kanton Baselland erhalte ich vom Kanton keinen Rappen! Im Moment ist es sogar noch so, dass ich für die nötige Bewilligung für diesen ehrenamtlichen Job, Geld zahle. Daher ganz wichtig: ohne Spenden geht gar nichts, denn alles aus dem eigenen Sack zahlen ist unmöglich. Ihre Spenden halten die Station am Leben. Futter, Material für den Unterhalt der Volieren, Tierarzt-und Transportkosten, div. weiteres Zubehör/Kleinmaterial kosten je nach Monat und Anzahl Pfleglinge zwischen 200.-- und 600.--/Monat.
Mit Ihrer Spende halten Sie also diese Station am Leben, die Vögel, die wirklich meine Hilfe brauchen, danken Ihnen dafür! 

 

Raiffeisenbank Arlesheim
4144 Arlesheim

Danae Schwegler
Therwilerstrasse 47
4103 Bottmingen 

IBAN: CH12 8077 6000 0043 4980 4
Konto: 43498.04

Herzlichen Dank!