Vogel gefunden?

Wie helfe ich am besten?

Ganz wichtig: bitte keine Panik! Ein Vogel sieht zerbrechlicher aus als er ist.
Packen Sie Ihren Findling am besten zuerst in eine Kartonschachtel oder einen Katzentransportkorb, geben Sie kein Futter und kein Wasser sondern lesen Sie erst die Infos auf dieser Seite. Falsches Futter ist schädlicher als kein Futter. Sollte der Vogel innert kurzer Zeit versterben, kann ich Sie beruhigen: dann hätte auch ich ihm nicht helfen können! 

Sollten Sie den Vogel gutgemeint mitgenommen haben und erfahren aber beim Lesen dieser Seite, dass dies falsch war, dann machen Sie sich bitte keine Sorgen: der Vogel kann am Fundort (oder in unmittelbarer Nähe) wieder ausgesetzt werden---die Eltern werden ihn wieder finden und es macht auch gar nichts, dass Sie ihn angefasst haben. Im Gegensatz zu manchen Säugetieren, stört dies die Vogelmama absolut nicht! 


Ich liste untenstehend die häufigsten Fragen und Probleme auf:

aktuell im Juni / Juli und August:  MAUERSEGLER.

Wichtig: diese Vögel brüten meist unterhalb der Hausdächer. Wenn es Temperaturen über 25 Grad hat, wird es in den Nestern dieser Vögel extrem heiss. Die Jungtiere suchen Kühle, robben zum Loch und purzeln oder springen oft raus. Auch längere Schlechtwetterperdioden oder Tod der Elterntiere,  können dazu führen, dass die Jungtiere vor Hunger das Nest verlassen. 

Ein solcher Vogel am Boden ist immer in akuter Lebensgefahr und sollte auf jeden Fall mitgenommen werden! Bitte aber auf keinen Fall Futter geben, diese Tiere sind schwierig zu füttern und absolute Nahrungsspezialisten. Katzenfutter, Hackfleisch oder gar Körner, führen zu einem qualvollen, tagelang dauernden Todeskampf. Im "besseren" Fall. Im schlechteren Fall entwickelt sich der Vogel äusserlich normal, verliert dann aber ab einem gewissen Alter alle Federn und verendet kläglich!
Sollten Sie einen Mauersegler gefunden haben, bitte in eine Kiste packen (Handtuch drunter, damit der Vogel weich sitzt), Luftlöcher rein und in einen ruhigen Raum stellen. Dann dürfen Sie mich gerne kontaktieren um einen Termin für die Abgabe in Oberwil zu vereinbaren.
Gerne können Sie versuchen, ihm etwas Wasser an die Seite des Schnabels zu träufeln. Auf keinen Fall aber versuchen, den Schnabel gewaltsam aufzumachen! Wird so ein Vogel falsch angefasst oder ihm Schmerzen bereitet, haben wir nachher das Geschenk, weil der bei jeglicher Annäherung total hysterisch reagiert! Mauersegler, die keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, sind meistens sehr aufgeschlossen und freundlich.  


Für Interessierte, unbedingt diese Seite besuchen. Mauerseglerhilfe

Junge Mauersegler sind zu erkennen an den hellen Umrandungen der einzelnen Federn. Sie sind im Farbton auch schwärzer als adulte Tiere, diese weisen einen Braunstich auf. Ebenso haben die Jungen auch viel den helleren Kopf (Auf dem Bild rechts, der Segler hinten im Bild, dort sind die hellen Federnumrandungen am Flügel sehr gut zu erkennen)

 

 

Verletzte Vögel:

Gehören immer zum Tierarzt! Ich bin nicht Tierärztin, meine Station ist erst die Reha. Vorher muss der Vogel von einem Tierarzt untersucht und meistens auch geröntgt werden! Erst in Absprache mit dem Tierarzt nehme ich diese Vögel auf.

Dieser Graureiher hatte eine Verletzung am Flügel, es war nicht sicher, ob der Flügel gebrochen ist oder nicht. Nur der Tierarzt konnte dies mit einem Röntgenbild genau definieren, den Vogel versorgen und ihm einen passenden Verband machen. Er blieb noch 2 Tage beim Tierarzt, der ihn weiter beobachtete und nachdem sicher war, dass er der Vogel fit ist und eine Chance auf Wiederauswilderung hat, kam er zu mir in weitere Pflege. Ich handelte nach den Instruktionen des Tierarztes und einige Wochen später durfte der Graue wieder fliegen--so soll es ablaufen!
Der Graureiher war aber auch eine Ausnahme, normalerweise nehme ich diese Vögel nicht auf, da auch diese eigentlich in der Schweiz jadgbar sind. Und was macht es für einen Sinn, Geld und Zeit zu investieren, wenn das Tier unter Umständen 2 Wochen später von einem Fischer vergiftet oder einem Jäger abgeknallt wird?! Gerade wenn es ja in Pflege war und sich etwas an Menschen gewöhnt hat... 

 

Nestlinge:

dies sind kleine, oftmals noch nackte, absolut hilflose Vögel, die aus dem Nest gefallen sind. Sie können noch nicht auf eigenen Beinen stehen, haben oft die Augen noch geschlossen, die Federn sind (falls schon vorhanden) flaumig, stoppelig und noch sehr kurz. Solche Tiere, egal welcher Vogelart, haben ausserhalb des Nestes keine Überlebenschance.

Falls Sie wissen, wo sich das Nest befindet, setzen Sie bitte alles dran, den kleinen zurück zu setzen.

Sollte dies absolut nicht möglich sein, nehme ich ihn in Pflege, allerdings nur, wenn ich noch Kapazitäten habe und es sich um einen Insektenfresser handelt. Meisen und Spatzen nehme ich nicht mehr an!

Bitte in einen kleinen Behälter setzen und schauen, dass das Tier warm hat. Wenn Sie den Vogel anfassen, sollte er sich warm, ja fast heiss anfühlen. Alles andere bedeutet, dass er unterkühlt ist! Dann bitte unbedingt das Tier wärmen (in die Hand nehmen oder ein Wärmekissen drunter setzen---aber Achtung, der Vogel soll nicht gar werden, nur warm haben! :-) )


Wichtig: auch diese kleinen Pieper halten es einige Stunden ohne Futter aus. Ganz wichtig für sie ist effektiv Wärme. Denn das beste Futter hilft nichts, wenn der Organismus (durch Unterkühlung) nicht in der Lage ist, das Futter zu verwerten!
Und auch hier gilt: lieber kein Futter als das Falsche. Bevor Sie in so einen kleinen, schreienden Kerl irgendwas reinschieben, kontaktieren Sie mich, am besten per WhatsApp mit Foto, dann kann ich Ihnen sagen, was passt. Die meisten Singvögel ernähren ihre Jungen mit tierischem Eiweiss. Als Notfallfutter kann man also etwas gekochtes Ei geben. Dies ist aber nur ein NOTFALL Futter, eignet sich NICHT, um längere Zeit zu füttern. 

Weitere Infos zur Fütterung von Babyvögeln finden Sie bei der Wildvogelhilfe.

Auf diesen Bildern sehen Sie Nestlinge. Deutlich zu erkennen: sie sind noch nicht komplett befiedert, haben nackte Stellen. Sie liegen meist auf dem Bauch, wenn sie versuchen zu stehen, wackeln sie, stützen sich auf und fallen auch wieder um. Sie können noch nicht laufen / hüpfen und fallen auch runter, wenn man versucht, sie auf einen Ast zu setzen.


(Spatz und Meisen)                                                            (junge Blaumeisen)

 

Aestlinge:

dies ist das zweite Stadium, nachdem der Vogel kein Nestling mehr ist. Er geht aus dem Nest auf die Aeste. Dort sitzt er, hüpft etwas herum---und fällt unweigerlich irgendwann mal runter. Wie die Kinder, die laufen lernen und immer wieder umfallen, stürzten auch junge Vögel gerne ab. Solche Tiere, sie können zwar noch nicht fliegen, dennoch sollte man sie aber NICHT mitnehmen. Die Eltern sind in der Nähe und betreuen den Kleinen. Gerade in dieser Entwicklungsphase braucht er UNBEDINGT die Eltern, denn diese lernen ihm in den nächsten Tage alles, was er später zum alleine Überleben in der Wildnis braucht. Kommt der Vogel jetzt in Menschenhand, wird er genau diese Dinge niemals lernen und immer ein Defizit haben. Diese Vögel haben kaum Chancen, sich in der Natur zu etablieren!
Sollte der Kleine tatsächlich in akuter Gefahr sein (z.B. auf einer Strasse) kann man ihn ohne Bedenken in die Hand nehmen und in einen Busch, ein paar Meter entfernt setzen. Die Eltern werden ihn finden und auch ohne Probleme wieder annehmen, Menschengeruch an ihrem Baby stört sie nicht! 

Oft höre ich das Argument, es habe Katzen da. Ja, das mag sein. Es gibt enorm viele Katzen und die sind ein Problem für die Vogelwelt. Dennoch hilft es dem Vogel nicht, wenn sie ihn von den Eltern entführen. Oft ist es noch so, dass Aestlinge schon soviel Scheu vor Menschen haben, dass sie gar kein Futter annehmen. Sie würden in meiner Station kläglich verhungern! Bitte verscheuchen Sie in so einem Fall lieber die Katzen, damit haben Sie dem Vogel und seiner ganzen Familie mehr geholfen.
Nebenbei: ein gesundes Wildtier aus der Natur zu entfernen -- und wenn es noch so süss und hilflos aussieht -- damit macht man sich strafbar!!!

Infos zu dem Thema finden Sie auch HIER.


Bilder von Aestlingen: auch wenn sie noch so süss, flauschig und unbeholfen aussehen. Bitte lassen Sie diese Tiere in der Natur!


(Mönchsgrasmücke)                                                 (Buchfink)


(Mönchsgrasmücken)                                                     (Kohlmeisen und Hausrotschwänze)

                   (Amsel)

 

Erwachsene Vögel:

ein erwachsener Vogel, egal welcher Art, der sich von Menschen einfangen lässt, hat IMMER ein gesundheitliches Problem! Bitte diese Vögel erst von einem Tierarzt untersuchen lassen.

 
Katzenopfer:

Vögel, die von der Katze gebracht werden, scheinen oft unverletzt, sind es aber nicht. Winzige Krallenlöcher sind von Auge nicht erkennbar ebenso die Bakterien, die aus dem Speichel der Katze in den Vogel gelangen. Solche Vögel sollte man, wenn sie noch fliegen können, am besten sofort wieder raussetzen (um sie nicht dem Stress der Gefangenschaft und dem engen Kontakt zum Menschen auszusetzen denn Stress begünstigt eine Infektion!) oder aber zum Tierarzt bringen, damit sie Antibiotikum (Baytril) erhalten. Dieses Antibiotikum sollten sie im Idealfall bist spätestens 3 Stunden nach dem Katzenangriff erhalten---eine spätere Gabe hilft oft nicht mehr. 
Antibiotika erhalten Sie bei einem verantwortungsbewussten Tierarzt aber nicht einfach so, er müsste dazu schon den Vogel sehen und die Geschichte kennen. 
Wobei es auch immer wieder fragwürdig ist (auch unter Tierärzten sehr umstritten) ob es denn wirklich gut ist, in einen Wildvogel Antibiotika "reinzupumpen". 

Leider gelangen extrem viele Vögel durch Katzenangriffe zu mir. Da ich der Meinung bin, dass Katzenhalter sich der Verantwortung bewusst sein müssen, was es bedeutet, einer Katze Freigang während der Jungvogelzeit (vorallem die Monate Mai und Juni) zu gewähren, bin ich in den meisten Fällen nicht begeistert, solche Vögel bei mir zu haben und ich kann Ihnen jetzt schon garantieren, dass ich Katzenhalter, welche diese Zusammenhänge in der Natur nicht verstehen wollen und nur ihr Kätzchen in Schutz nehmen, nicht unbedingt zu meinen besten Freunden zähle! Denn, Katzen morden ja nicht nur Millionen von Vögeln sondern auch div. andere Tiere, allen voran Amphibien.

Interessanter Link und auch Tipps für Katzenhalter, die auch Vögel lieben 

 

Fensterscheiben / Autoscheiben-Bruchpiloten:

Bitte den Vogel untersuchen. Sieht man Verletzungen? Steht ein Flügel ab oder ist schief? Ist ein Bein kaputt? Sind die Augen verfärbt? Falls ja, bitte umgehend zum Tierarzt bringen.

Falls nein, den Vogel in einer Kiste dunkel "lagern" und ein paar Stunden später schauen, wie es ihm geht. Oft erholen sich diese Vögel schnell und können am nächsten Tag wieder fliegen gelassen werden. Futter brauchen sie in dem Zustand keines, auch Menschen mit Hirnerschütterung haben meist wenig Appetit.

Sollte er sich innert 24 Stunden nicht erholen und auch keine deutlichen Fortschritte gemacht haben, kontaktieren Sie bitte einen Tierarzt!

Hat er in den 24 Stunden deutliche Fortschritte gemacht, fliegt aber noch nicht, dann dürfen Sie mich gerne kontaktieren, damit ich ihn in der Station auf die Wiederauswilderung vorbereiten kann.

 

Tauben:

für Tauben gibt es einen speziellen Verantwortlichen. Bitte kontaktieren Sie das Tierheim in Basel.

 

Krähen:

diese Vögel existieren in einer grossen Zahl und sind zum Abschuss freigegeben. Desweiteren sind Krähen, welche von Hand aufgezogen wurde, oft total auf Menschen fehlgeprägt, entwickeln sich zu Problemvögeln und werden dann geschossen - das ist nicht Sinn der Vogelpflegestation, daher nehme ich sie als Pfleglinge NICHT auf. Bitte erkundigen Sie sich bei der Vogelwarte Sempach, ob es Stationen gibt, die Krähen annehmen.

 

Wasservögel:

Da ich nicht ausgerüstet bin für Wasservögel, nehme ich diese Tiere nur in absoluten Notfällen auf. Bitte erkundigen Sie sich auch hier bei der Vogelwarte oder fragen Sie an bei den Langen Erlen, dort gibt es Entenspezialisten, die Ihnen bestimmt weiterhelfen können. Zu Wasservögeln gehören sämtliche Arten von Enten, aber auch Gänse, Reiher, alle Arten von Limikolen. 

 

Störche:

Hier kontaktieren Sie bitte entweder die Storchenstation Möhlin (Hr. Laederach) oder den Zoo Basel (Bruno Gardelli).

 

Abholdienst:

Nein, ich hole Vögel nicht ab und sammle sie auch nicht selber ein. Dazu reichen mir die Kapazitäten einfach nicht! Ich habe eine VogelSTATION und keinen mobilen Vogel-Einsammel-Dienst.
Sollte es in absoluten Ausnahmefällen tatsächlich auf keinem Wege möglich sein, mir den Vogel zu bringen, kann ein Kurier gerufen werden. Es gibt div. Kuriere, die solche Dienste anbieten--natürlich kostenpflichtig.


Vogel gefunden, kann ihn aber nicht selber einfangen:

Solche Anrufe erhalte ich leider auch immer wieder, wenngleich ich dies oft nicht verstehe, denn einen Vogel, dem es wirklich schlecht geht und der am Boden sitzt, kann man problemlos einfangen.  
Leider habe ich keine Möglichkeit, Vögel einfangen zu gehen, da ich meistens den ganzen Tag am Arbeiten bin und gerade in der Jungvogelzeit (Frühling/Sommer) absolut keine Kapazitäten habe, noch irgendwo Vögel suchen zu gehen. 
Sollte ein Vogel auf einer stark befahrenen Strasse / Autobahn sitzen, kontaktieren Sie bitte unbedingt die Polizei. Bei Wasservögeln oder Vögeln, die irgendwo oben hängen, kann eventuell die Feuerwehr helfen.


Vogel gefunden, bin aber nicht aus dem Raum Basel:

Kontaktieren Sie bitte die Vogelwarte Sempach. Sie haben aktuelle Listen und Verzeichnisse und können Sie an die richtige Stelle verweisen. 

 

Div. allgemeine Fragen zum Thema Wildvögel (z.B. unerwünschte Brut auf dem Balkon, Auskünfte zu Arten und Lebensweise):

Auch hier kontaktieren Sie bitte die Vogelwarte Sempach. Die Mitarbeiter des Sekretariates sind angestellt, um genau diese Arbeit zu machen und ich möchte ihnen auf keinen Fall die Arbeit wegnehmen. :-) 

Ganz viele weitere Infos zum Thema Wildvögel (Jungvögel bestimmen, Fütterung, Unterbringung)  finden sie auf der Internetseite der Wildvogelhilfe Deutschland.

 

Haben Sie alle Infos gelesen? Sind Sie der Meinung, dass "Ihr" Patient ein Fall für die Vogelpflegestation ist?

Dann dürfen Sie mich gerne zwischen 8 Uhr und 21 Uhr kontaktieren unter:
Tel. 079 256 12 84. Am besten ist es, wenn Sie mir ein WhatsApp mit Bild senden, 1. sehe ich dann gleich, um was für einen Vogel es sich handelt und 2. kann ich WhatsApp Nachrichten einfacher beantworten als Anrufe entgegen nehmen (bedenken Sie bitte, dass ich 100% berufstätig bin und diese Station nur ehernamtlich in meiner Freizeit betreibe). 

Zurückrufen tun wir im Normalfall nicht, dazu haben wir keine Kapazitäten. Wenn Sie also anrufen und dann die Idee haben, wir melden uns zurück: neee, machen wir nicht! 

Wenn Sie gerne längere Antwortzeiten in Kauf nehmen möchten, dürfen Sie mir gerne auch ein Mail schicken unter danae.schwegler@gmail.com. Da kann die Antwort aber einige Tage dauern, im Falle eines akuten Vogelfundes wohl eher weniger sinnvoll.  

Sollten Sie von mir innert 1-2 Stunden keine Antwort erhalten (in der Zeit dürfen Sie gerne die Infos auf diesen Seiten oder auch unter www.wildvogelhilfe.org durchlesen), dürfen Sie sehr gerne meine Stellvertreterin, Huong Buser, kontaktieren, Sie ist erreichbar unter: 079 794 21 36

Ebenfalls Helferin ist Nicole Fischli, sie ist zu erreichen unter: Tel. 079 707 27 56

Sollten Sie gar niemanden von uns erreichen, steht auch das "Amt für Wald" zur Verfügung und gibt Ihnen gerne Auskunft, wie mit ihrem Findling umzugehen ist: 061 552 56 59

Achtung: Anrufe von unterdrückten Rufnummern nehme ich NICHT entgegen!

Ganz zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich diese Station so führe, wie ich die letzten Jahre von den Vögeln die Erfahrungen gemacht habe, das es klappt und ich die Vögel so am idealsten versorgen kann. Der Mensch kann die Vogelmutter aber niemals ersetzen, das muss man sich immer bewusst sein.

Desweiteren weiss ich auch, das ich es nie allen Menschen recht machen kann. Viele Menschen haben den Bezug zur Natur total verloren und können mit den Ansichten dieser Station in gewissen Situationen nichts anfangen. Damit kann und muss ich leben, ich kann auch nicht mehr, als Hilfestellung bieten, wenn jemand von meinem Know-how und meiner inzwischen langjährigen Erfahrung nicht profitieren kann oder will, kann ich niemanden zwingen. Ich möchte aber nochmals darauf hinweisen, dass es illegal ist, Wildtiere als Privatperson zu Hause zu betreuen!

Ebenso finde ich es schade, dass es leider auch Stationen gibt, die die Finder von Aestlingen nicht aufklären, die Tiere (auch wenn es Katzen hat) draussen zu lassen. Nein, sie stiften diese Menschen sogar noch zur "Kindsentführung" an. Ich kann das nicht verstehen und finde das sehr inkompetent. Das mag aber sicher auch dran liegen, dass Geld unsere Welt regiert und manche Stationen für jedes Tier pro Tag eine Summe erhalten, die sich sehr zählt, wenn man genug Tiere annimmt. Gibt ein nettes Sackgeld. Das geht dann aber schon Richtung Tiermessi und das die Tiere in solchen Haltungen nicht mehr adäquat versorgt werden, dürfte für einen klar denkenden Menschen kein Geheimnis sein...